FAQ

by Luis Alberto Martinez Riancho

Ein lebendiger Ort an dem jeder willkommen ist – das ist die Vision für das neue Projekt am Hermannplatz. In seinen Anfangsjahren war das Karstadt-Gebäude bei den AnwohnerInnen und BesucherInnen sehr beliebt; es war viel mehr als ein Warenhaus, es war ein Ort zum Einkaufen und vor allem zum Erleben, ein Ort, der jedem etwas bieten konnte. Nun soll das Gebäude umgestaltet werden und die alte Popularität zurückerlangen. Oberstes Ziel dabei ist, die Interessen und Bedarfe der KreuzbergerInnen und NeuköllnerInnen, aber auch der BesucherInnen des Kiezes zu berücksichtigen und abzubilden.

Um mit dem Gebäude einen lebendigen Ort für die Menschen zu schaffen, soll eine gemischt genutzte Immobilie entstehen. Eine „klassische Mall“ oder eine Ansammlung großer Handelsketten wird es hier nicht geben. Die Nahversorgung wird mit Karstadt weiterhin zentraler Bestandteil des Gebäudes sein. Dabei wird das aktuelle Warenhaus-Konzept überarbeitet und an Trends wie den Onlinehandel angepasst. Nur so kann Karstadt zukunftssicher aufgestellt und den MitarbeiterInnen ein sicherer Arbeitsplatz geboten werden. Darüber hinaus sollen weitere Flächen entstehen, die eine breite Angebotsvielfalt ermöglichen und die alltäglichen Bedarfe der Menschen widerspiegeln – etwa Büros, Wohnungen, Sport und lokale Institutionen wie Vereine oder soziale Einrichtungen. Die Einbindung lokaler Betreiber sichert einen zusätzlichen, wichtigen Bezug zum Umfeld. Durch öffentliche Nutzungen wie kulturelle Veranstaltungen, eine große Markthalle und nicht zuletzt auch eine öffentlich zugängliche Dachterrasse soll das Gebäude frei zugänglich für die Nachbarschaft und ihre BesucherInnen werden.


Wir möchten der Stadt und den Menschen das zurückgeben, was das Gebäude einmal für den Kiez war: ein Ort, an dem man sich gerne aufhält, ob zum Einkaufen, zum Essen oder Kaffeetrinken oder auch einfach zum Verweilen – auch ohne etwas konsumieren zu müssen.

Ziel des Projekts ist es, an der Stelle des Karstadt-Gebäudes einen lebendigen Ort für jedermann zu schaffen. Dafür soll eine gemischt genutzte Immobilie entstehen, die die Interessen und Bedarfe der KreuzbergerInnen, NeuköllnerInnen und r BesucherInnen abdeckt. Denn sie sind diejenigen, die Leben in den Ort bringen und für die das neue Gebäude entsteht. Wir planen ab Oktober 2019 ein Dialogverfahren zu starten, um mit den AnwohnerInnen, den lokalen Gewerbetreibenden und den Besuchern des Hermannplatzes ins Gespräch zu kommen. Außerdem sollen mit dem Projekt die neuen Berliner Leitlinien für die Bürgerbeteiligung umgesetzt und so die Einbindung der AnwohnerInnen bei der Konzeption vollumfänglich gelebt werden.


Unser Ziel ist, die Interessen und Bedarfe der KreuzbergerInnen, NeuköllnerInnen und BesucherInnen aufzunehmen und entsprechende Angebote zu realisieren. Dafür soll eine gemischt genutzte Immobilie entstehen. Nahversorgung, Einzelhandel und insbesondere Karstadt bleiben zentraler Bestandteil des Gebäudes. Darüber hinaus sollen weitere Flächen entstehen, die eine breite Angebotsvielfalt ermöglichen, wie etwa Büros, bezahlbare Wohnungen, Kita, soziale Einrichtungen und Treffpunkte für lokale Initiativen und Vereine. Durch die Einbindung lokaler Gewerbetreibenderbleibt die Nähe zum Kiez bestehen. Durch öffentliche Angebote wie Kulturveranstaltungen, eine Markthalle und eine frei zugängliche Dachterrasse soll das Gebäude zu einem Ort für jedermann werden.


Es wird keine „Shopping-Mall“ am Hermannplatz geben. Dieses Konzept ist weder zeitgemäß noch deckt es die Bedarfe der AnwohnerInnen. Auch eine Ansammlung von Handelsketten wird es nicht geben. Generell ändert sich das bestehende Angebot im Einzelhandel nicht: Die Nahversorgung mit Karstadt und Dienstleistungen sollen weiterhin ein zentraler Bestandteil bleiben. Ziel ist, eine Angebotsvielfalt zu schaffen, etwa mit Flächen für Büros, Wohnungen, Kita, Sport und lokale Initiativen oder soziale Einrichtungen. Öffentliche Nutzungen wie eine Markthalle, eine frei zugängliche Dachterrasse und kulturelle Veranstaltungen sollen ebenfalls entstehen.


Karstadt wird weiterhin zentraler Bestandteil des neuen Gebäudes bleiben. Dabei wird Karstadt gestärkt, zukunftssicher aufgestellt und so den MitarbeiterInnen ein sicherer Arbeitsplatz gegeben. Um dieses Ziel zu erreichen, muss das derzeitige Warenhaus-Konzept von Karstadt überarbeitet und den künftigen Bedarfen angepasst werden.

Unser Ziel ist es, die Arbeitsplätze der Karstadt-MitarbeiterInnen während des Umbaus zu sichern und geeignete Übergangslösungen anzubieten. Dazu sind wir derzeit in Gesprächen mit dem Betriebsrat.


Größere Veränderungen soll es nur bezüglich des Erscheinungsbildes des Gebäudes sowie mit einem erweiterten Angebot geben. Nahversorgung, Einzelhandel und insbesondere Karstadt bleiben zentraler Bestandteil. Ein Zuwachs an Einzelhandelsflächen ist nicht geplant. Das Projekt schafft die Voraussetzungen dringend benötigte Flächen für soziale und kulturelle Nutzungen im Umfeld bereitzustellen, beispielsweise eine Kita oder ein Ärztehaus. Durch die Realisierung geförderten Wohnraums soll auf den Bedarf an bezahlbaren Wohnungen reagiert werden. Durch öffentliche Nutzungen wie eine Markthalle, eine allen zugängliche Dachterrasse und kulturelle Veranstaltungen soll das Gebäude ein Anziehungspunkt für die lokale Nachbarschaft und BesucherInnen werden.

Darüber hinaus bietet sich die Chance den Hermannplatz zu einem verkehrsberuhigten Stadtplatz mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln.


Das aktuelle Gebäude ist wenig energieeffizient. Auch eine aufwändige Sanierung würde daran nur in begrenztem Umfang etwas ändern. Die Energieeinsparungen, die sich mit einem Neubau erzielen ließen, wären so groß, dass sie nach nur 8 Jahren die Neubaumaßnahmen kompensieren würden. Dies wird möglich durch die Minimierung der grauen Energie und ein effizientes und nachhaltiges Energiekonzept. Konkret wäre also die Energiebilanz eines Neubaus nach nur 8 Jahren positiv.


Der Denkmalschutz ist uns sehr wichtig.

Mit David Chipperfield Architects haben wir ein Architekturbüro für das Projekt begeistern können, das über viel Erfahrung mit dem Thema Denkmalschutz verfügt und sehr behutsam vorgeht.

Der denkmalgeschützte Bestand von 1929 an der Ecke Hermannplatz und Hasenheide bleibt erhalten.

Zudem sind wir sowohl auf Bezirksebene mit der Denkmalschutzbehörde als auch auf Landesebene mit dem Landesdenkmalamt in laufender Abstimmung.


Die Umgestaltung des Karstadt-Gebäudes hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Verkehrssituation am Hermannplatz. Der direkte Zugang vom U-Bahnhof in das Gebäude wird erhalten bleiben.

Unabhängig davon wird derzeit an einem gesonderten Projekt für ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept am Hermannplatz gearbeitet. Ziel ist, die Lebens- und Aufenthaltsqualität rund um den Platz zu erhöhen. Das Konzept sieht einen autofreien Platz vor, auf dem das Gehen, Radfahren und der ÖPNV im Mittelpunkt stehen. Auch Sharing-Dienste werden zentraler Bestandteil des Konzepts. So soll der Hermannplatz ein Musterbeispiel für die Verkehrswende in Berlin werden.


Wir planen ab Oktober 2019 ein Dialogverfahren zu starten, um mit den AnwohnerInnen, lokalen Gewerbetreibenden und BesucherInnen ins Gespräch zu kommen.

Außerdem unterstützen wir ein umfassendes Bürgerbeteiligungsverfahren, bei dem sich AnwohnerInnen aktiv an der Gestaltung des Projekts beteiligen können. Für ein solches Verfahren benötigen wir die Unterstützung des Bezirks Kreuzberg. SIGNA als projektverantwortendes Unternehmen möchte alle AnwohnerInnen darin bestärken an einem solchen Verfahren teilzunehmen – denn es bietet eine einmalige Chance, einen bedeutenden Teil ihres Kiezes aktiv mitzugestalten.


Eigentümer vom Einzelhandelsunternehmen Karstadt und des Gebäudes am Hermannplatz ist SIGNA. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, Karstadt am Hermannplatz zukunftssicher aufzustellen und das Gebäude zu einem lebendigen Ort für den Kiez zu gestalten. Hierfür hat das Unternehmen die notwendige Expertise: Heute gilt SIGNA als einer der führenden Immobilienentwickler in Europa. Das Unternehmen entwickelt und managt ein umfassendes Portfolio an außergewöhnlichen Immobilienprojekten in der DACH-Region und in Italien.


Jeder interessierte Bürger hat die Möglichkeit, mit dem Projektteam in Kontakt zu treten: Ab Oktober 2019 starten wir ein Dialogverfahren und stehen vor Ort für Gespräche zur Verfügung. Außerdem unterstützen wir ein umfassendes Bürgerbeteiligungsverfahren, bei dem sich AnwohnerInnen aktiv an der Gestaltung des Projekts beteiligen können. Solch ein Verfahren muss seitens des Bezirks gestartet werden.